Aktuelles
- Trans* – Flucht – Gewalt

Einladung zur Diskussionsrunde: Trans* – Flucht – Gewalt Deine Stimme zählt!
Wir wollen neue Angebote schaffen, die deine Realität ernst nehmen und dich unterstützen. Deshalb möchten wir dich herzlich einladen, an einer moderierten Diskussionsrunde teilzunehmen.
Was sind deine Bedarfe, Erfahrungen und erausforderungen als geflüchtete trans* Person in NRW?
Dabei wollen wir mit trans* Geflüchteten sprechen.
Uns interessiert:
Was bewegt dich im Alltag?
Wo erfährst du Unterstützung – wo nicht?
Was bedeutet Sicherheit für dich?
Welche Informationen fehlen?
Welche Gewalt- und Diskriminierungserfahrungen machst du?
Wie können Angebote besser gestaltet werden?Die Fokusgruppe wird von zwei Trans Frauen moderiert, respektvoll begleitet und dokumentiert (anonym).
Teilnahmevoraussetzung:
– Du bist trans*, nicht-binär oder gender-nonkonform
– Du hast einen Fluchthintergrund
– Du befindest dich aktuell im Asylverfahren oder hast es durchlaufen
– Du sprichst Arabisch, Farsi, Englisch oder Deutsch
– Du lebst in NRW
👉 Interesse? Formular ausfüllen

- Sprechstunde bei baraka

Neue Offene Sprechstunde von QUAGA bei baraka – Unterstützung bei Gewalt, für LSBTIQ*-Geflüchtete
Wir freuen uns, ein neues niedrigschwelliges Beratungsangebot vorzustellen:
In Kooperation mit baraka bieten wir eine offene Sprechstunde zum Umgang mit Gewalt für LSBTIQ*-Geflüchtete an.
Die Sprechstunde richtet sich an LSBTIQ*-Geflüchtete, die Gewalt, Diskriminierung oder Ausgrenzung erlebt haben – oder unsicher sind, wie sie mit einer Situation umgehen sollen. In einem geschützten und solidarischen Rahmen informieren wir über Rechte, Handlungsmöglichkeiten und Unterstützungsangebote und unterstützen bei nächsten Schritten.
Das Angebot basiert auf einem Peer-to-Peer-Ansatz und ist vertraulich, kostenlos und ohne Anmeldung. Die Beratung findet mehrsprachig (Arabisch, Englisch, Deutsch) und kultursensibel statt.
📍 Ort: baraka, Köln
🗓️ Zeit: monatlich*
🔒 Rahmen: vertraulich | solidarisch | niedrigschwelligMit diesem neuen Angebot möchten wir LSBTIQ*-Geflüchtete stärken, Orientierung geben und den Zugang zu Unterstützung erleichtern.
* Hinweis: Die genauen Termine der monatlichen Sprechstunde werden regelmäßig auf der Instagram-Seite von baraka (@baraka.rubicon) veröffentlicht.

- Startklar mit neuem Namen


Startklar mit neuem Namen
Landesfachstelle Queere Anti-Gewalt-Arbeit
Auf unserer Website erhalten queere Menschen, die Gewalt erlebt haben, Unterstützungsangebote und Informationen.
Ebenso bieten wir Informationen und Unterstützung zu Gewalt gegen queere Menschen für Institutionen an.
Neu: VSG wird zu QUAGA – dürfen wir vorstellen, die Landesfachstelle der Queeren-Anti-Gewalt-Arbeit löst Vielfalt statt Gewalt ab. Dabei ändert sich nur der Name, unser landesweites Angebot, dass Sie und ihr auf unserer Seite finden könnt, bleibt weiterhin bestehen.
- Framing Agnes – Trans* Geschichte im Rex

Framing Agnes – Trans* Geschichte im Rex

In der ersten Gender Clinic in den USA in den 1950ern wurden aus Forschungszwecken Interviews mit trans* Personen geführt und ihre Erfahrungen und Erzählungen dokumentiert.
Diese sind dann in einem Aktenschrank in Vergessenheit geraten. Viele Jahrzehnte später wurden diese Dokumente wieder ans Licht gebracht und bilden die Grundlage des
Dokumentarfilms „Framing Agnes“, in dem trans* Schauspieler*innen die Interviews der Personen von damals nachstellen. Als Zuschauende bekommen wir dadurch einen Einblick in die Realitäten von trans Personen, die unsichtbar werden mussten, um eine Anstellung zu bekommen und von der Existenz anderer trans* Personen oft nur durch negative Darstellungen in Talk-Shows wussten. Zugleich wird erfahrbar, wie frühe Formen der trans* Solidarität ausgesehen haben und wie Menschen Unterdrückungsstrukturen austricksten, um ihr Recht auf Selbstbestimmung zu erwirken. „Framing Agnes“ nutzt kreative Formen des Story Tellings um die Geschichten von trans* Personen heute und vor über 70 Jahren miteinander zu verbinden. Diese Verbindung soll aufgegriffen werden, indem Menschen dazu eingeladen wurden auf der Bühne
darüber zu sprechen, wie es war als trans* Person in NRW zu leben, zu einer Zeit, in der Transgeschlechtlichkeit noch unsichtbarer und tabuisierter war als heutzutage.
Als Veranstalterinnen liegt uns am Herzen, einen Raum zu öffnen, um im Miteinander aus den Geschichten jener lernen können, die schon vor uns für ihre geschlechtliche Selbstbestimmung gekämpft haben und sichtbar machen, wie vielfältig und einzigartig die Leben von trans* Personen waren und sind.- Datum: 3. Juli
- Einlass: 18h45h
- Ende: ca. 21h